
Von den Qualitäten des RheinRadWeges in Nordrhein-Westfalen überzeugte sich jetzt eine Expertengruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC).
Auf Einladung der Niederrhein Tourismus GmbH tagte der ADFC Fachausschuss Fahrradtourismus im Van der Valk Hotel Moers. Der Fachausschuss ist das beratende und ehrenamtliche Gremium des ADFC-Bundesvorstandes für den Bereich Fahrradtourismus. Die rund 30-köpfige Expertengruppe besteht aus
Radreiseveranstaltern, Radreiseautoren und -verlegern, Planern, Geografen
und Touristikern aus der freien Wirtschaft und Behörden aus ganz
Deutschland.
Auf dem Programm der viertägigen Fachausschusssitzung stand natürlich auch
eine Fahrradtour auf dem RheinRadWeg. Befahren wurde das 50 Kilometer lange
Teilstück von Duisburg-Baerl bis Xanten. Dabei analysierten und bewerteten
die Experten das Radwanderkonzept des RheinRadWeges. Lobend hervorgehoben
wurden unter anderem die Breite des Fahrradweges, der durchgehend gut für
Gruppen befahrbar ist. Die Fahrradwege sind größtenteils asphaltiert,
gepflastert und meist autofrei. Pluspunkte gaben die Experten zudem für die
Zahl der Beherbergungsbetriebe am Rande der Strecke und die gute Anbindung
an den öffentlichen Nahverkehr.
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Der RheinRadWeg ist ein 1.400 Kilometer langer Radfernweg, der durch vier
Länder vom Quellgebiet des Rheins in den Schweizer Alpen bis zur Mündung bei
Rotterdam führt. Eine der abwechslungsreichsten Abschnitte ist die Strecke
in Nordrhein-Westfalen. Das Projekt wurde im Rahmen des aus dem EFRE
kofinanzierten Operationellen Programm für NRW im Ziel „Erlebnis.NRW“
ausgewählt.